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Olympia – Die Welt der Griechen
Liebe Leserin, lieber Leser,
am 8. August 2008 werden in Peking die Olympischen Spiele eröffnet. Angesichts der Menschenrechtsverletzungen in China ist eine Diskussion über den Boykott der Olympiade entbrannt. Der Blick auf die Spiele der Antike zeigt, dass die in der aktuellen Debatte bemühte „olympische Idee“ mit ihrem „olympischen F... mehr
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Jörg Füllgrabe
Der Kult um die Athleten
Olympia in Geschichte und Gegenwart
Die Olympischen Spiele waren das wohl bedeutendste religiöse Fest und Sportereignis im antiken Griechenland. Doch wo haben die Spiele ihren Ursprung? Zu welchem Zweck entstanden sie? Welche Bedeutung kam ihnen damals zu? Und: Sind es tatsächlich noch die antiken Spiele, die wir heute feiern?
Claudia Tatsch
Zeus’ Spiele
Die „alten“ Griechen am Beispiel des antiken Olympia
Didaktisch-methodische Überlegungen
Carina Zinn-Unser
Spaziergang über den antiken Peloponnes
Lernstationen zur antiken griechischen Kultur
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I "besuchen" im Rahmen eines Lernzirkels vier bedeutende Städte der griechischen Antike, die bis auf eine Ausnahme auf dem Peloponnes liegen: Athen, Argos, Sparta und Olympia. Anhand dieser Städte und der sie kennzeichnenden Themenaspekte erhalten sie Einblick in die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und religiösen Zusammenhänge der griechischen Hochkultur.
(UE Sek I)
Andreas Höffle
„Immer der erste sein, die anderen übertreffen“
Die griechische Wettkampf-Gesellschaft
Der „agon“ (Wettkampf) war Teil der hellenischen Mentalität und prägte vor allem die (Leicht-)Athletik-Wettkämpfe, Pferderennen und musischen Wettbewerbe. Die Schülerinnen und Schüler (Klasse 6–7) entdecken und hinterfragen mit Hilfe der vorliegenden Quellen die Ausprägungen des Agonalen. Die Begriffe der Leistung („arete“) und der Konkurrenz („agon“) ermöglichen einen Vergleich der antiken und modernen Gesellschaften.
(UE Sek I)
Anne-Kathrin und Florian Lamke
Starkult und Scheitern
Antike Olympioniken zwischen Sieg und Niederlage
Sieg oder Niederlage – das war für die Sportler und ihre Polis im antiken Olympia eine Frage von großer Tragweite. Bereits der zweite Platz bedeutete für den Athleten Misserfolg und war für ihn mit Schande und Spott und dem Verlust des Rückhaltes in seiner Heimatpolis verbunden. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I erarbeiten hier die individuelle und die politische Relevanz des olympischen Wettkampfs.
(UE Sek I)
Stefan Kirstätter
Die „Ekecheiria“
Waffenruhe – oder: als die Griechen „die Hände zurückhielten“
Die Schülerinnen und Schüler (Klasse 5–7) erweitern in diesem gegenwartsorientierten und multiperspektivischen Unterrichtsvorschlag ihr Wissen über die „Rahmenbedingungen“ der Olympischen Spiele. Sie hinterfragen Vorstellungen von einem verordneten „internationalen“ Frieden in der Antike und lernen die „Ekecheiria“ als olympische Waffenruhe kennen.
(UE Sek I)
Claudia Schuler
Gedränge und Geschrei
Zuschauer im antiken Olympia
Die Olympischen Spiele waren die Veranstaltung in der Antike, zu der mit Abstand die meisten Besucher strömten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 lernen durch analytische und produktive Quellenarbeit, wie die Zuschauer untergebracht und versorgt wurden. Sie erfahren, warum so viele Griechen die Strapazen der Reise nach Olympia gern auf sich nahmen.
(UE Sek I)
Alexander Sewohl
Reise nach Olympia
Ein Brettspiel zum antiken Griechenland
Reisen ist keine Erfindung der Moderne. Schon die alten Griechen entwickelten eine rege Reisetätigkeit. Die antike Reise war jedoch viel aufwändiger und gefährlicher als die moderne. Die Umstände, Gefahren und mögliche Reiseziele werden den Schülerinnen und Schülern durch das hier vorgestellte Brettspiel spielend vermittelt.
(Materialien Sek I)
Ulrich Winkler
GESCHICHTE VOR ORT
„Museum Berlin“
Die Ständige Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Zeughaus Unter den Linden
Am 2. Juni 2006 wurde die Ständige Ausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM) mit einem Festakt eröffnet. Seither hat sie sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Ihr zentraler Standort im barocken Zeughaus in Berlin-Mitte liegt in unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel und zur zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewalt in der Neuen Wache. Die Staatsoper und der Schlossplatz, wo derzeit der DDR-„Palast der Republik“ für den geplanten Neubau des Stadtschlosses der Hohenzollern abgerissen wird, sind nah. Lage, Ständige Ausstellung und Wechselausstellungen des DHM machen das Zeughaus zu einem denk- und besuchswürdigen Lernort der deutschen Geschichte.
Karsten Behrndt/ Frank Michael Wittwer
Einstiege
Unterrichts-Praxis Geschichte, Folge 7
Die ersten Minuten einer Unterrichtsstunde oder der Auftakt einer Unterrichtseinheit entscheiden wesentlich über den Erfolg eines schülerorientierten Lernens. Schon mit wenig Aufwand lassen sich
Materialien so arrangieren, dass die Schülerinnen und Schüler für ein Thema gewonnen werden und dass ihnen Arbeitsphasen inhaltlich plausibel erscheinen.
Jochen Markus Zellner
Auf Spurensuche: Olympische Eröffnungsfeiern
Sinnbild der politischen Instrumentalisierung
Der schöne Plan Pierre de Coubertins, die Jugend der Welt jenseits aller politischen und rassischen Grenzen alle vier Jahre zum friedlichen Wettstreit zu versammeln, sollte ein Traum bleiben. Der Idee seiner Olympischen Spiele der Neuzeit nahmen sich rasch Politiker, Diplomaten und Funktionäre an. Sie machten die Spiele zuerst zu einer politischen und dann zu einer hoch kommerzialisierten Veranstaltung.