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Verzeichnis aller bisher erschienener Themenschwerpunkte - 2010

Ausgabe Januar
Heft 01/2010


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Reformära in Deutschland – Auf dem Weg zum modernen Staat

Liebe Leserin, lieber Leser!

Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts verbinden wir die Napoleonischen Kriege und die Restauration. Ereignisse, die im historischen Bewusstsein eher einen negativen Beigeschmack haben. Jedoch betrieben die deutschen Staaten unter französischem Einfluss und aus der Erkenntnis politischer Defizite zwischen 1800 und 1820 umfangreiche Reformen. Sie lösten einen Modernisierungsschub aus, der die Zeit in ein anderes Licht rückt. Welche Bedeutung dieser Reformära nicht nur in Preußen zukam, ergründen die Beiträge dieser Ausgabe. "Reformära" gilt auch als Motto für das aktuelle Heft. Ab jetzt lesen Sie Praxis Geschichte nicht nur in einem neuen ansprechenden Layout. Neu ist auch, dass wir Ihnen pro Ausgabe, wo immer möglich, zwei bis drei differenzierte Unterrichtsbeiträge bieten.

Ihr Florian Cebulla








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Ausgabe März
Heft 02/2010


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Attentat! Politische Morde

Liebe Leserin, lieber Leser!

Am 7. März dieses Jahres wäre er 70 Jahre alt geworden - Rudi Dutschke. Heiligabend 1979 starb er an den Spätfolgen eines Attentats. Ein von den Medien und der öffentlichen Meinung beeinflusster Gelegenheitsarbeiter mit Kontakten zur Neonazi-Szene hatte den Studentenführer 1968 in Berlin auf offener Straße niedergeschossen (siehe Titel). Dutschke überlebte schwerverletzt. Das Attentat löste Studentenunruhen aus, schweißte die Studentenbewegung und die APO noch enger zusammen, verfehlte so seine mögliche Intention. Es ist eines von vielen Attentaten der Geschichte. Ob "Tyrannenmord" oder Mord am politischen Gegner: die aktuelle Ausgabe beleuchtet diese Phänomene an lehrplanrelevanten Beispielen. Die Fallanalysen sind vielfach differenziert. Sie rücken Kontexte, Instrumentalisierungen und kontroverse Bewertungen in den Mittelpunkt.

Gutes Gelingen für einen spannenden Unterricht!

Ihr Florian Cebulla
Redaktion Praxis Geschichte



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Ausgabe Mai
Heft 03/2010


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Deutschland unter den Alliierten

Liebe Leserin, lieber Leser!

Vor 65 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen deutschen Kapitulation. Was würden die Siegermächte mit Deutschland anstellen? Wie würden sie sich gegenüber einem Volk verhalten, das für Massenmord und Millionen Kriegstote Verantwortung trug? Das waren Fragen, die - neben der schlechten Ernährungslage und der Sorge um Obdach - die Zeitgenossen bewegten. Nach der Etablierung der alliierten Militärregierungen in den Besatzungszonen bestimmte bald der Systemkonflikt des Kalten Krieges die Politik der Siegermächte. Die aktuelle Ausgabe fokussieret in teils differenzierten Beiträgen Kennzeichen und Strategien der alliierten Besatzungspolitik zwischen Demontage, Entnazifizierung und Wiederaufbau.

Rechtzeitig zum Anpfiff der Fußball-WM in Südafrika erhalten Sie mit dieser Ausgabe zwei Zusatzangebote: ein WM-Klassenrätsel, bei dem tolle Preise winken, und ein Info-Poster über die Gastgebernation. Viel Freude und gute Entdeckungen damit!

Ihr Florian Cebulla
Redaktion Praxis Geschichte


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Ausgabe Juli
Heft 04/2010


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Politische Plakate

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Freiheit – Frieden – Arbeit“ – das sind Schlagworte auf Wahlplakaten seit der Weimarer Republik. Sie sprechen an, weil sie allgemeine Ziele der Menschen treffen. Auch das „Kopfplakat“ mit dem Konterfei politischer Akteure ziert die Wahlwerbung seit dieser Zeit (siehe Titel). Politische Plakate, ihre Slogans und Stereotype, sind heute immer noch fester Bestandteil unserer politischen Kultur. Das Fernsehen oder das Internet haben Plakate als Überbringer knapper und einprägsamer Botschaften nicht verdrängen können. Sie fungieren als Blickfang und sollen über das Unterbewusstsein unsere Entscheidungen beeinflussen.

Die aktuelle Ausgabe gibt politischen Plakaten des 20. Jahrhunderts als Quellengattung eine prominente Stellung. In teils differenzierten Beiträgen werden politische Werbestrategien, Symbolgehalt und Wirkungsabsichten analysiert. Das sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für politische Propagandastrategien und stärkt ihre Medien- und Methodenkompetenz.

Ihr Florian Cebulla
Redaktion Praxis Geschichte ...zum Inhalt / Artikeldownload


Ausgabe September
Heft 05/2010


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Römische Kaiserzeit

Liebe Leserin, lieber Leser!
Sie gelten als dekadent, grausam, prunk- und machtsüchtig: römische Kaiser. Dies gilt zumindest für viele von ihnen, die Roms Geschicke als Nachfolger des zum Vorbild stilisierten Augustus lenkten. Dabei gab es unter ihnen Philosophen wie Marc Aurel oder große Heerführer wie Trajan, der viel Zeit bei seinen Soldaten verbrachte. Die einfachen Formeln verleiten rasch zu einer einseitigen Beurteilung. Dass die Kaiser in einem komplexen Weltreich politisch sensibel und strategisch klug agieren mussten, um ihre Macht zu sichern, wird gerne übersehen.

Die aktuelle Ausgabe widmet sich den Hauptkennzeichen der römischen Kaiserherrschaft und ihrer Nachwirkung in Mittelalter und Neuzeit. Dabei werden die unterschiedlichen Aktionsfelder der Kaiser pointiert beleuchtet. In teils differenzierten Beiträgen nähern sich die Schülerinnen und Schüler einer faszinierenden Zeit, die die europäische Kulturgeschichte in erheblichem Maß geprägt hat. Nutzen Sie zum Einstieg auch die Posterbeilage. Viel Erfolg für Ihren Unterricht.

Ihr Florian Cebulla
Redaktion Praxis Geschichte
www.praxisgeschichte.de
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